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Monatsarchiv: Dezember 2012

Soll Gregory Engels unser Landtagskandidat werden?

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Dann füllt bitte dieses Formblatt aus und bringt es zum nächsten Stammtisch mit. https://wiki.piratenpartei.de/Datei:Unterstuetzung_Gregory_Engels.jpg Wir brauchen mindestens 50 Unterschriften, vielleicht könnt Ihr noch ein paar mehr einsammeln.  

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Anonymisierte Bewerbungen Antrag Piraten vom 06.06.2012

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Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, das anonymisierte Bewerbungsverfahren zeitnah für die Stadtverwaltung und für alle städtischen Gesellschaften und Betriebe einzuführen. Dieses Verfahren soll die Anonymisierung von mindestens den folgenden Gruppenzugehörigkeiten beinhalten: – Geschlecht – Alter – Behinderung – Herkunft – sexuelle Orientierung – gesundheitliche Einschränkung Auch für die Einstellung der Auszubildenden ist dieses Verfahren anzuwenden. Bei internen Stellenausschreibungen kann von dem Verfahren abgewichen werden. Der Magistrat soll auch bei den Betrieben der Privatwirtschaft für dieses Verfahren werben. Der Stadtverordnetenversammlung ist jährlich über die Ergebnisse dieses Verfahrens zu berichten. Begründung Menschen mit Migrationshintergrund, ältere Arbeitsuchende und Frauen mit Kindern werden in Bewerbungsverfahren oft benachteiligt. Sie haben deutlich schlechtere Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Das belegen zahlreiche Studien und die Beratungserfahrung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS). Zuletzt hat eine beim Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) erschienene Studie belegt, dass allein die Angabe eines türkischen Namens ausreicht, die Chance auf ein Vorstellungsgespräch um 14 Prozent zu senken, in kleineren Unternehmen sogar um 24 Prozent. An die ADS wenden sich außerdem häufig allein erziehende Frauen und Menschen über 50 Jahre, die wegen ihres Familienstandes oder ihres Alters benachteiligt werden. Eine Möglichkeit, gegen die bewusste oder unbewusste Benachteiligung bestimmter Personengruppen vorzugehen, sind anonymisierte Bewerbungsverfahren. Ausgehend von guten Erfahrungen in anderen Ländern hat die unabhängige Antidiskriminierungsstelle des Bundes im November 2010 ein deutschlandweites Modellprojekt gestartet, in dem verschiedene Unternehmen, Behörden und Kommunen anonymisierte Bewerbungsverfahren testen. Für je 12 Monate haben Deutsche Post, Deutsche Telekom, L´Oréal, Mydays, Procter & Gamble, das Bundesfamilienministerium, die Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Stadtverwaltung von Celle neue Wege der Mitarbeiterrekrutierung ausprobiert. Beim Pilotprojekt wurden über 8.500 Bewerbungen anonymisiert eingesehen, 246 Arbeits-, Ausbildungs- und Studienplätze wurden erfolgreich besetzt. Die Stellen reichen von der Lehrlingsausbildung über zu vergebende Studienplätze bis hin zu technischen Berufen oder Jobs … Weiterlesen

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